Österreichische Gesellschaft für Literatur: Lateinamerika-Syposion


 

Symposion:

"Die Wahrheit
reicht weiter als der Mond"
(Pablo Neruda)

Europa - Lateinamerika: Literatur, Migration und Identität

3.-6. April 2000

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Zusammenarbeit
mit dem Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien
und dem Österreichischen Lateinamerika-Institut

Ort:
BAWAG, Hochholzerhof
Seitzergasse 2-4
1010 Wien

Wir danken unseren Sponsoren:

BAWAG - BKA-Sektion für Kunstangelegenheiten - Botschaft der Republik Chile - Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft. Verkehr - Instituto Cervantes &endash; Spanisches Kulturinstitut - Magistrat der Stadt Wien &endash; Stadtentwicklung und Stadtplanung - Österreichische Entwicklungszusammenarbeit - Secretario de relaciones exteriores 

 

Programm:

Montag, 3. April

17.00 Uhr

Eröffnung

17.30 Uhr

Ariruma Kowii (Ecuador): El rol de la literatura en el proceso de liberación del pueblo Kichwa

18.00 Uhr

Roberto Bolano (Chile/Barcelona): Discurso de Viena

18.30 Uhr Carmen Boullosa (Mexiko): México en Fuga
  Alle Eröffnungsvorträge zweisprachig

 

 

Dienstag, 4. April

Vormittag:

09.30 Uhr

Hermann Mückler (Wien): Migrationsdynamiken: Erklärungsmodelle, Beispiele, Konsequenzen

10.15 Uhr

Eva Gugenberger (Bremen): Sprache und Migration in Lateinamerika

11.15 Uhr

Konstantin Kaiser (Wien): Auf der Flucht. Aspekte österreichischer Migration nach Lateinamerikaturen zwischen fremder Tradition und eigener Modene

12.00 Uhr

Sonia Solarte Orejuela (Berlin): Migration und Identität. Lateinamerikanische Literatinnen in Deutschland

Nachmittag:

15.00 Uhr

Irmgard Ackermann (München) Exterritoriales Schreiben. Das Phänomen des Sprachwechsels in der Literatur

15.45 Uhr

Victoria Donoso de Storfa (Wien): Die "fremde Kultur" als Mauer

16.45 Uhr

Lidio Mosca-Bustamante (Wien): Meine Erfahrungen in der "Neuen Welt"

 

 

Mittwoch, 5. April

Vormittag

09.30 Uhr

Michael Rössner (München/Wien): Literatur und Migration in Lateinamerika

10.15 Uhr

Ariruma Kowii (Ecuador): De la literature oral a la literatura ecrita en el pueblo Kichwa

11.15 Uhr

Juliana Ströbele Gregor (Berlin): Imago und Spieglungen. Konstruktion von Selbstbildern indigener Wortführerinnen

12.00 Uhr

Luzenir Caixeta (Brasilien/Linz): Lateinamerikanerinnen in der europäischen Sex-Industrie: Identität abseits des Modells Täter und Opfer

Nachmittag

15.00 Uhr

Elke Mader (Wien): Von Kannibalen und »Grünen Wilden": Mythen und Imaginationen zu Amazonien

15.45 Uhr

Ernst Halbmayer (Wien): Die Formen des Anderen: Oralliteratur carib-sprechender Indianer und virtuelle Realität

16.30 Uhr

Karl Hölz (Trier): Zivilisationsprojekte des Llano. Imaginationen des Fremden und Eigenen in Dona Bárbara von Rómulo Gallegos

Abend

20.00 Uhr

Instituto Cervantes - Spanisches Kulturinstitut
Goldeggasse 2; Wien IV.

Roberto Bolano liest aus seinen Romanen: "Die Naziliteratur in Amerika" und "Stern in der Ferne" (Antje Kunstmann Verlag)

 

 

Donnerstag, 6. April

Vormittag
Afrika, Diaspora - Europa

09.30 Uhr

Sabine Wagner (Frankfurt): Der Kosmos und die Kannibalen. Zur Integration der "Neuen Welt" in den europäischen Wissenstandard durch die Kosmographie der Frühen Neuzeit

10.15 Uhr

Gabriele Grunt (Wien): Irgendwo, mitten in einem großen Regenwald. "Regenwaldindianer" und ihre Darstellungen in der aktuellen deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur

11.15 Uhr

Leo Gabriel (Wien): Lateinamerika und Medien

12.00 Uhr Wolfgang Dietrich (Innsbruck): Marimba - die musikalische Geheimsprache der politischen Gewalt in Guatemala

13.00 Uhr

Erna Pfeiffer (Graz): Lateinamerikanische Literatinnen in der Migration

Abend

20.00 Uhr

Instituto Cervantes - Spanisches Kulturinstitut
Goldeggasse 2; Wien IV.

Helena Ostleitner (Wien): Die Musik Lateinamerikas im Spiegel der europäischen Musik unter besonderer Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts

Abschlußkonzert
Jhibairo Rodriguez (Cuatro)
Esteban Ojeda (Maracas)
Heriberto Merchan (Arpa)

 

Weitere Informationen:
Österreichische Gesellschaft für Literatur