40 JAHRE ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR LITERATUR

Europa zwischen gestern und morgen
Zweitägiges Symposion
7. und 8. Mai 2002

7. Mai
Palais Palffy, Josefsplatz 6, 1010 Wien

18.00 Uhr
Dragan Velikic liest aus seinem neuen Roman
Der Fall Bremen
(Ullstein Verlag)
Deutschsprachige Lesung: Ferdinand A. Kaup

19.00 Uhr
Diskussion:

Chancen und Probleme kultureller Nachbarschaft
Jacek St. Buras
(Warschau/Wien)
István Eörsi
(Budapest)
Fedia Filkova
(Sofia)
Pavel Kohout
(Prag/Wien)
Franz Morak

Gesprächsleitung: Erhard Busek

 

8. Mai
Palais Wilczek, Herrengasse 5, 1010 Wien

Europa zwischen Utopie und Erfahrung
Symposion

10.00 Uhr
Pavel Kohout (Prag/Wien)
Drago Jancar
(Ljubljana)
Alma Münzová
(Bratislava)
Jirí Stromsík
(Prag)
Walerij Susmann
(Nischnij Novgorod)
István Eörsi
(Budapest)

15.00 Uhr
Jirí Grusa (Prag/Wien)
Emilia Staitscheva
(Sofia)
Petre Stoica
(Jimbolia/RO)
Zarko Petan
(Ljubljana)
Jewgenija Kazewa
(Moskau)

Europa war ein über viele Jahrzehnte geteilter Kontinent, der nun zusammenzuwachsen versucht. Die Grundprobleme sind für alle gleich – Menschen wollen leben – die Vorbedingungen jedoch weisen große Unterschiede und Brüche ökonomischer und sozialpolitischer Art auf. Die kulturelle Nachbarschaft ist ebenso neu zu definieren wie das eigene Selbstverständnis.

Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung werden Autorinnen, Autoren, Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker in Referaten die gegenwärtige und die historische Situation für Literatur, Kultur und Wissenschaft in ihren Ländern darstellen, sowie Probleme und Chancen kultureller Nachbarschaft diskutieren.